Kronika
Tłumaczenie Renate Pchalek z Köln (Niemcy)
Wir hörten Die Stimme der Seele – X Internationales Ignaz Reimann Konzert
In den Tagen vom 23.07. bis zum 24.07.2011 im Rahmen des X Internationalen Ignaz Reimann Konzertes waren Chöre aus Weißrussland, Deutschland, Tschechien und Polen in Albendorf zu Gast.
Das Festival begann am Samstag um 19:00 Uhr in der Albendorfer Basilika mit einem Orgelkonzert. An der Orgel saß ein berühmter Virtuose dieses Instrumentes, Krzysztof Latała aus Krakau.
Am Abend, im Rahmen des Marien Appells auf der Treppe des Kalvarienberges, sangen Chöre aus Deutschland, Tschechien und Weißrussland. Einen großen Eindruck hat der Weißrussische Chor Voice of Soul (Stimme der Seele) bei den Zuhörern hinterlassen. Die Sängerinnen und Sänger des Chores waren überwiegend Polnischer Abstammung. Die gesungenen Lieder Bogurodzica (Mutter Gottes) und Polsko moja (Meine Heimat Polen) rührten die Zuhörer zu Tränen und brachten dem Chor standing ovation. Das Konzert beendete eine Illumination der Albendorfer Basilika, die die Zuschauer diesmal vom Kalvarienberg bewundern konnten. Während der Illumination sangen die Solisten von Voice of Soul ein Ave Maria.
Eine feierliche Messe in Intention der vier Nationen: Tschechien, Deutscher, Weißrussen und Polen eröffnete den zweiten Tag des Festivals. Mit der Hymne an das Glatzer Land eröffnete der Chor Cantus aus Albendorf das Gala Konzert am Sonntag. Im Rahmen des Konzertes haben alle Chöre ihr eigenes Programm vorgestellt. Der Höhepunkt des Konzertes war die Messe in C-dur von Ignaz Reimann, gesungen durch die vereinten Chöre. Begleitet wurde die Messe durch die Musiker der Sudeten Philharmonie und Oppelner Philharmonie.
Zum X-ten Jubiläum des Internationalen Ignaz Reimann Festivals wurden den Aufführenden und der Ur -urenkelin des Komponisten, Frau Christel Kaven, zum Andenken Plaketten und Blumen überreicht. Zum Schluss des Festivals wurde gemeinsam auf der Treppe vor der Basilika die Hymne an das Glatzer Land gesungen. Die Treppe erstrahlte in der Dunkelheit mit vielen Lichtern, die in Form von einem Violinschlüssel und Noten auf weißen Notenlinien mit viel Liebe aufgestellt wurden. Anschl. erstrahlte die Basilika mit tausenden von kleinen Lichtern in Begleitung zu Chormusik.
Am Montag besichtigten die Festivalteilnehmer die Albendorfer Gegend. Am Abend trafen sich die Sängerinnen und Sänger zu einem gemütlichen Abend, an dem bei viel Musik und Gesang die Festivals Eindrücke ausgetauscht wurden.
Der Hausherr des Jubiläums-Festival war Pater Albert Krzywański, Mitorganisatoren waren die öffentliche Bibliothek der Stadt und Gemeine Wünschelburg. Die Schirmherrschaft am Festival übernahm wieder der Bürgermeister der Stadt und Gemeinde Wünschelburg, Jan Bednarczyk.
Wir laden Sie heute schon zum nächsten Ignaz Reimann Festival nach Albendorf.
IX Internationales Ignaz Reimann Festival in Albendorf 17.-18.07.2010
Am Samstag dem 17. Juli 2010 während des Appells in der Basilika Maria Königin der Familien, Patronin der Grafschaft Glatz, wurde das IX Internationale Ignaz Reimann Festival in Albendorf eröffnet. An diesem Tag waren Chor Polonezaus Weißrussland, Kammerchor der Universität in Oppeln und Chor Cantus aus Albendorf anwesend.
Am Sonntag um 11:00 Uhr wurde eine hl. Messe in Intention der vier Nationen, Weißrussen, Tschechien, Deutscher und Polen gefeiert. Um 15:00 Uhr begann das Hauptkonzert, an dem auch der Chor Slavoj aus Tschechien teil nahm. Nach dem Konzert, das eine große Professionalität und ein großes Engagement der einzelnen Chöre zeigte, trafen sich alle Aufführenden zu einem gemeinsamen Abendessen, dass das diesjährige Festival beendete. Wir bedanken uns herzlich bei den Organisatoren: der öffentlichen Bibliothek der Stadt und Gemeinde Wünschelburg, den Verantwortlichen der Basilika in Albendorf und dem Bürgermeister Jan Bednarczyk für die erneute Übernahme der Schirmherrschaft am Festival. Wir danken allen Gästen, die dem Festival beiwohnten: Herrn Krzysztof Balda – Bürgermeister von Glatz, der Ur-urenkelin von Ignaz Reimann und Herrn Dr. Siegmund Pchalek, der durch das Festival führte.
VIII Internationales Ignaz Reimann Festival in Albendorf
Die Organisatoren haben diesmal das Festival in zwei Teilen geplant. Das erste Konzert fand in Tagen 18.-19.07.2009 in Albendorf zum Jahrestag des Todes des Komponisten und das zweite im September in Rengersdorf statt.
Samstag der 18.07. begann mit Auftritten der Chöre und endete mit einem gemeinsamen Gesang und der Illumination der Basilika. Am Sonntag begann das Festival mit einer feierlichen Messe in der Albendorfer Basilika. Die Messe wurde vom Bischof Adam Bałabuch in Intention der drei Nationen, Tschechien, Deutscher und Polen, zelebriert. Um 15:00 Uhr eröffnete das Festival Tomasz Weissar aus Tschechien mit einem Orgelkonzert. Anschl. präsentierten sich folgende Chöre: Chor der Basilika in Annaberg, Chor Cantus aus Albendorf und der Kammerchor der Universität in Oppeln. Im Programm fanden sich Werke von Ignaz Reimann: Haec dies quam quam fecit Dominus, O salutaris, Sacris soleminiis, Kyrie-Missa pastoralis, Kyrie und Agnus Dei aus Sursum Corda und Messe in Es.
Zum Schluss des Konzertes sangen alle Chöre gemeinsam mit dem Orchester eine Hymne an das Glatzer Land. Hymn do Ziemi Kłodzkiej komponierte Herr Stanisław Paluszek, Organist der Albendorfer Basilika zum Text von Krzysztof Karwowski. ABLAUF DES FESTIVALS:
18.07. Samstag Kalvarienberg in Albendorf
21:00 Uhr Eröffnung des Festivals mit Marien Appell, Illumination der Basilika
19.07. Sonntag Albendorfer Basilika
11:00 Uhr Hl. Messe mit Bischof Adam Bałabuch in Intention der drei Nationen, Tschechien, Deutscher und Polen mit Teilnahme aller Chöre
15:00 Uhr Hauptkonzert
AUSFÜHRENDE:
Orgel: Tomás Weissar (Tschechien), Chor der Basilika von Annaberg, Chor Cantus aus Albendorf und der Kammerchor der Universität in Oppeln.
PROGRAMM:
IGNAZ REIMANN Haec dies quam fecit Dominus, O salutaris, Sacris solemniis, Kyrie – Missa pastoralis, Kyrie und Agnus dei aus Sursum Corda – Messe in Es.
ORGANISATOREN:
Die Verantwortlichen der Basilika Maria Königin der Familien in Albendorf
VII Internationales Ignaz Reimann Festival in Albendorf
04.- 05.Oktober 2008. Zum siebten Mal kommen die Künstler aus Tschechien, Deutschland und Polen nach Albendorf. Diese jährliche Veranstaltung hat besondere Dimensionen, sie verbindet drei Nationen und drei Kulturen. Man könnte sogar sagen, dass die Musik die Traditionen und Eigenarten der Völker erweicht und dass das Festival die drei Nationen vereint. Die siebte Auflage wurde durch die Organisatoren etwas anders als bisher vorbereitet. Neben den Konzerten fanden Treffen der Dirigenten und Chorsänger statt. Bei diesen Treffen konnten alle Teilnehmer ihre Gefühle zum Erlebten und schöne Erinnerungen austauschen.
Die Konzerte fanden wie jedes Jahr in Rengersdorf und Albendorf statt. Diesmal haben die Organisatoren das Quartett Vokapella aus Köln (Deutschland), Chor Slavoj(Tschechien), Kammerchor der Universität in Oppeln und Chor Cantus aus Albendorf eingeladen.
Auf Wunsch der Chöre wurde die bisherige Programmordnung verändert. Nach dem zuerst die Werke von Ignaz Reimann gesungen wurden, konnten die Chöre ihr eigenes Programm mit Werken anderer Komponisten vorstellen. So sang das Quartett Vokapella aus Köln von Ignaz Reimann – Salve Regina in G, von G. John Rutter – O Clare Benediction, von Julie Gold – From a Distance, Gospel – Clap Your Hands und in der Kölschen Sprache von Black Fööss – O Herr. Chor Slavoj (Tschechien) von Ignaz Reimann – Messe in G-moll, Kyrie, Gloria, Credo, Sancts-Benedictus, Agnus Dei und Ave Maria von Caccini, Chor Cantus aus Albendorf von Ignaz Reimann Ave Maria in F und Tantum ergo in G, Gospel – Amazing Grace und Swing Low und der Kammerchor der Universität in Oppeln von Ignaz Reimann – Te Deum in B, von N. Blacha – Modlitwa o pokój (Friedensgebet) und von M. Brossig – Justorum animae. Das finale Konzert fand am Sonntag dem 05. Oktober 2008 um 15:00 Uhr wie immer in der Basilika in Albendorf statt. Zu dem Konzert wurde als Ehrengast die Ur-Urenkelin des Komponisten Ignaz Reimann, Frau Kristel Kaven aus Berlin eingeladen.
VI Internationales Ignaz Reimann Festival in Albendorf
In den Tagen vom 13. Oktober bis zum 14. Oktober 2007 fand das VI Internationale Ignaz Reimann Festival in Albendorf statt. Die überfüllten Kirchen und fehlende Sitzplätze zeigten ein großes Interesse am Konzert, was für die Organisatoren eine angenehme Überraschung war.
Trotz des reichen Programms, dass über zwei Stunden dauerte, hat niemand den Platz verlassen und die Hymne an das Glatzer Land hörten alle bis zum Schluss stehend. An dem Konzert nahmen fünf Musikgruppen Teil: Orchester I und II der Musikschule in Oppeln, Kirchenchor aus Görlitz (Deutschland), Chor Slavoj (Tschechien), Kammerchor der Universität in Oppeln und Chor Cantus aus Albendorf. Außer der Ignaz Reimann Werken (Ave Maria in F, Regina Coeli, Missa Brevis in Es und Pastoral Messe in C), die dominierten, konnte man Werke Komponisten, wie
J. Schnabel, R. Führer und W.A. Mozart hören. Dieses Festival wurde als das bisher Beste empfunden. Viele Zuhörer haben das durch ihren Eintrag in die Festivalchronik bestätigt. Gewürdigt wurde vor allem das vielfältige Repertoire und die hohe Qualität, die die Ausführenden repräsentiert haben. Während des Konzertes wurde die Doktorarbeit Ignaz Reimann – Leben und Werk vom Herrn Dr. Siegmund Pchalek aus Köln präsentiert. Vorgestellt wurde ebenfalls eine CD mit den Werken von I. Reimann, die im Mai 2007 in der Albendorfer Basilika vom Kammerchor der Universität in Oppeln aufgenommen wurde.
Durch das Konzert am 14. Oktober führte Dr. Marina Biliński, Chorleiter und Dirigent des Kammerchores der Universität in Oppeln. Erneut fand das Festival unter der Ehren Schirmherrschaft von Jan Bednarczyk, dem Bürgermeister der Stadt und Gemeinde Wünschelburg statt. Organisiert hat diese Festivalausgabe das Städtische Kulturzentrum in Wünschelburg, Ignaz Reimann Verein, die Verantwortlichen der Basilika Maria Königin der Familien in Albendorf (zum ersten Mal gemeinsam mit dem Franziskaner Orden) und der Verein Freundeskreis Rengersdorf.
V Internationales Ignaz Reimann Festival in Albendorf
Das V Festival fand in den Tagen vom 30. September bis zum 01. Oktober 2006 statt. Diesmal ausnahmsweise etwas früher als sonst, damit die Gäste aus Deutschland für ihre Reise die Herbstferien nutzen konnten. Die fünfte Ausgabe des Festivals ist ein kleines Jubiläum und so wurde es auch ausgerichtet. Zum V Festival haben die Organisatoren die Ur-urenkelinnen von Ignaz Reimann eingeladen. Durch ein großes Engagement Seitens Herrn Dr. Siegmund Pchalek ist es ihm gelungen Frau Christel Kaven in Berlin und Frau Karin Kutzbach aus Düsseldorf zu finden und zu dem Festival als Ehrengäste einzuladen. Die Ur-urenkelinnen waren noch nie in Albendorf, wo ihr Ur-urgroßvater geboren wurde und lebte. Dank der Einladung, meinten die Damen Kaven und Kutzbach, konnten sie besser ihre Wurzeln finden und deren Vorfahren besser kennenlernen.
Mit dem, was sie gesehen und gehört haben waren sie angenehm überrascht und sehr ergriffen.
Interessant ist zu erwähnen, dass ein weiteres Städtchen, Radków (Wünschelburg) an dem Ignaz Reimann Festival teilnimmt. Am Samstag dem 30. September 2006 fanden in Wünschelburg und in Rengersdorf (Krosnowice) Konzerte im Rahmen des V Internationalen Ignaz Reimann Festivals. In Rengersdorf traten zwei Chöre aus Polen auf. Der Kirchenchor aus Gleiwitz mit Orchester Sośnica führte von Ignaz Reimann die Vesper auf und der Chor Concerto Glacensis aus Glatz ( Kłodzko) die Nr.1 Graduale und Nr. 2 Offertorium von Ignaz Reimann. In Wünschelburg führte der Tschechische Chor aus Jaroměř (Jermer) zwei Teile aus der Kurtzmesse in F von Ignaz Reimann und der Kammerchor der Universität in Oppeln (Opole) stellte die min. Cantate in C von Ignaz Reimann vor.
Am Sonntag, dem 01. Oktober 2006, trafen sich wie jedes Jahr, alle Aufführenden in Albendorf, dem Ort, wo Ignaz Reimann geboren wurde, um dem großartigen Komponisten zu huldigen.
Am Vormittag, um 11:00 Uhr fand in der Albendorfer Basilika traditionell die Hl. Messe in Intention aller Tschechien, Deutscher und Polen statt. Während der Messe konnte man die vielfältige Kultur der drei benachbarten Nationen kennen lernen. Jeder der auftretenden Chöre hatte die Möglichkeit in eigener Sprache zu singen, was dem großen Fest eine besondere Note gab und stimmte alle entsprechend auf das am Nachmittag folgende Konzert ein.
Das Abschlusskonzert des Ignaz Reimann Festivals war ein wahres Fest mit sieben Chören, zwei Orchestern; insgesamt mit über 250 Künstlern. Im Programm wurden selbstverständlich Werke von Ignaz Reimann aufgeführt: Kurtzmesse in C durch den Chor aus Jaroměř (Jermer in Tschechien), Cantate in C durch den Kammerchor der Universität in Oppeln und dem studentischen Orchester der Oppelner Universität Sinfonietta Opoliensis, Vesper durch den Kirchenchor aus Gleiwitz und das Blasorchester Sośnica, Graduale und Offertorium durch Chor Cantus aus Albendorf (Wambierzyce), begleitet durch das studentische Orchester der Oppelner Universität Sinfonietta Opoliensis. Der Chor Slavoj aus Tschechien trat mit eigenen Programm auf.
Unter den geladenen Gästen befanden sich mit der Ehren Schirmherrschaft Herr Jan Bednarczyk, der Bürgermeister der Stadt und Gemeinde Wünschelburg gemeinsam mit den Landräten aus Glatz und Wünschelburg und dem Vorsitzenden Zygmunt Szkretka. Jedes Jahr nimmt an dem Festival einer der Initiatoren des Festivals, Herr Dr. Siegmund Pchalek aus Köln teil, der zum Thema seiner Doktorarbeit das Leben und die Werke von Ignaz Reimann machte. Er eben fand während seiner Nachforschungen die Ur-urenkellinnen von Ignaz Reimann und brachte beide Damen zu dem Jubiläums-Festival. Das V Internationale Ignaz Reimann Festival endete mit der gemeinsam gesungenen Hymne auf das Glatzer Land Hymn do Ziemi Kłodzkiej (Komp. Stanisław Paluszek) und einer feierlichen Danksagung und Blumenüberreichung an die Ur-urenkelinnen Christel Kaven und Karin Kutzbach.
IV Internationales Ignaz Reimann Festival in Albendorf
Zum vierten Mal folgen die Chöre, Orchester und Musikliebhaber der Einladung der Organisatoren und besuchen so kleine Ortschaften, wie Albendorf (Wambierzyce) und Rengersdorf (Krosnowice), um der Musik von Ignaz Reimann zu lauschen. Eben hier, wo er geboren wurde, aufwuchs und große Werke schaffte, kann man wirklich den Geist seiner Musik fühlen, sagen die Organisatoren und alle, die die Gelegenheit hatten die Werke eines so wunderbaren, leider bis vor Kurzem in Vergessenheit geratenen Komponisten. Das Festival hat sich zum Ziel gesetzt den Zuhörern die große Persönlichkeit Reimanns, seine Kreativität und sein Erbe, das er uns hinterlassen hat, näher zu bringen.
Bei dem großen Erbe, das Reimann uns hinterlassen hat handelt es sich um weit über 800 Werke.
Die Organisatoren sind sehr erfreut über die große Teilnahme an dem musikalischen Ereignis und unterstützen mit viel Elan die schöne Idee. Zum vierten Mal kommen zu dem Festival mit Begeisterung Chöre, die von Anfang an dabei sind: Kammerchor aus Oppeln (Opole) gemeinsam mit dem Orchester Sinfonietta Opoliensis von der Oppelner Universität unter der Leitung von Dr. Marian Bilinski (IV Mal), Chor Polonia Harmonia aus Piekar (Piekary Śląskie) unter der Leitung von Iwona Melson (II Mal), Chor Lira aus Pinne (Pniewy) bei Posen unter der Leitung von Urszula Grzęda (II Mal) und Chor Cantus aus Albendorf (Wambierzyce) unter der Leitung von Stanisław Paluszek (IV Mal). Zum ersten Mal waren dabei Chor Slavoj aus Tschechien unter der Leitung von Zdenek Kudrnka und Kirchenchor aus Neurode (Nowa Ruda) unter der Leitung von Piotr Bałanda. Am Samstag dem 15. Oktober fanden Konzerte in Broumov (Tschechien) und in Rengersdorf (Krosnowice) statt. Am 16. Oktober trafen sich alle Chöre in Albendorf (Wambierzyce), um dort gemeinsam die hl. Messe zu feiern. Das Festival schloss traditionell das Hauptkonzert in der Albendorfer Basilika. Aufgeführt wurden folgende Werke von Ignaz Reimann: Ave Maria, Tantum Ergo, zwei Requiem in D und die Pastoralmesse in F.
Das Konzert moderierte die Journalistin und Moderatorin von Polskie Radio und TV Wrocław (Breslau). Das IV Festival fand zum zweiten Mal unter der Ehren Schirmherrschaft von Bürgermeister der Stadt und Gemeinde Wünschelburg ( Radków), Jan Bednarczyk statt.
Die Organisation des Festivals übernahm Ignaz Reimann Verein in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Basilika Maria Königin der Familien in Albendorf, dem Städtischen Kultur-, Sport- und Touristikzentrum in Wünschelburg ( Radków) und dem Verein Freundeskreis Rengersdorf ( Miłośnicy Krosnowic).
III Internationales Ignaz Reimann Festival in Albendorf
Das III Internationale Festival fand in den Tagen vom 22. bis 24. Oktober 2004 statt. Das Ignaz Reimann Festival ist ein Ereignis auf internationaler Ebene, an dem Chöre aus Polen, Tschechien und Deutschland teilnehmen. Im Rahmen des III Festivals traten die Chöre nicht nur in Albendorf (Wambierzyce), sondern auch in Rengersdorf (Krosnowice), in Grenzeck (Czermna) bei Bad Kudowa (Kudowa Zdrój) und im Grenzdorf Broumov in Tschechien auf. In Broumov und in Albendorf fand ein Orgelkonzert vom Prof. Krzysztof Latała aus Krakau statt und in Rengersdorf ein Orgelkonzert vom Prof. Andrzej Chorosiński aus Warschau. Beide Namen sind in den Musikkreisen sehr bekannt. Viele Musikinteressierten Zuhörer besuchten die Orgelkonzerte.
Damit ist das Interesse an dem noch sehr jungen Festival im Glatzer Land und weit außerhalb enorm gewachsen.
Am Sonntag, dem 24.Oktober fand in der Albendorfer Basilika zum Abschluss des musikalischen Ereignisses um 10:00 Uhr eine internationale hl. Messe statt, an der Tschechien, Deutsche und Polen teilgenommen haben. Die hl. Messe wurde durch Deutschlandfunk und Radio Rodzina aus Breslau live übertragen. Das Hauptkonzert in Albendorf kann man zu einem wahrhaft musikalischen Genus zählen. Nach dem virtuosenhaften Konzert von Prof. Krzysztof Latała erschienen im Programm weitere große musikalischen Werke. Neben Salve Regina in F und
Te Deum in D wurde Vesper und die Messe G-dur, begleitet von Orchester und Pauken, aufgeführt. Das war bisher das größte Projekt, dass die Verantwortlichen zu Ehren von Ignaz Reimann organisiert haben. Das Festival reflektierte ein großes Echo im Land selbst, wie auch im Ausland. An vier Orten fanden vier Konzerte und zwei Orgelkonzerte statt. Aufgetreten sind sechs Chöre: Cantate 86 aus Deutschland, Cantores Gracenses aus Tschechien, Lira aus Pniew bei Posen (Poznań), Akademisches Ensemble der Schlesischen Universität in Gleiwitz (Gliwice), Kammerchor aus Oppeln, Kammerorchester der Oppelner Universität Sinfonietta Opoliensis und Chor Cantus aus Albendorf (Wambierzyce).
Das Konzert moderierte ehemaliger Journalist und Musikkritiker des Polnischen Radios Breslau, Janusz Mencel. Das III Festival fand unter der Ehren Schirmherrschaft von Jan Bednarczyk, dem Bürgermeister der Stadt und Gemeinde Wünschelburg (Radków) statt.
Erneut wurde das Festival durch den Verein Ignaz Reimann, Städtisches Kulturzentrum in Wünschelburg (Radków), die Verantwortlichen der Basilika Maria Königin der Familien in Albendorf (Wambierzyce) und den Verein Freundeskreis Rengersdorf (Miłośnicy Krosnowic) organisiert.
II Internationales Ignaz Reimann Festival in Albendorf
Am 18. und 19. Oktober 2003 fand das zweite Internationale Ignaz Reimann Festival statt.
Auf eine Bitte des Vereins Freundeskreis Rengersdorf (Miłośnicy Krosnowic) haben die Organisatoren des Festivals beschlossen die Veranstaltungen auszubauen und Krosnowice (dt. Rengersdorf), wo Ignaz Reimann nach Beendigung seiner Ausbildung bis zu seinem Tod lebte und arbeitete, mit einzubeziehen Am Samstag dem 18. Oktober 2003 fand um 19:00 Uhr in der Kirche Hl. Jacob in Rengersdorf zum erstem Mal ein Ignaz Reimann Festival statt. Dort wurde in einem Konzert das II Internationale I.Reimann Festival eröffnet. Den zweiten Tag des Festivals (19.Oktober) eröffneten die Organisatoren mit einer hl. Messe, an der drei Nationen, Tschechien, Deutsche und Polen teilgenommen haben. Die hl. Messe wurde mit allen Festival Teilnehmern in der Basilika in Albendorf gefeiert. Um 15:00 Uhr fand ein Konzert statt, das vom Prof. Krzysztof Latała aus Krakau mit einer Toccata b-moll von Louis Vierne und Cantabile von César Franck an der Orgel eröffnet wurde. Im weiteren Verlauf des Konzertes präsentierten die Chöre vor allem Werke des Komponisten Ignaz Reimann: Ave Maria und Regina Coeli vom Chor Cantus aus Wambierzyce (dt. Albendorf) unter der Leitung von Stanisław Paluszek, Lauretanische Litanei vom Chor Polonia Harmonia aus Piekary Śląskie (dt. Piekar) unter der Leitung von Iwona Melson und F-dur Messe vom Kammerchor aus Opole (dt. Oppeln) gemeinsam mit dem Orchester Sinfonietta Opoliensis von der Oppelner Universität unter der Leitung von Dr. Marian Bilinski.
Zum Schluss sangen alle Chöre gemeinsam Air von G.J.S. Bach und eine Hymne an das Glatzer Land ( Hymn do Ziemi Kłodzkiej), was bei der großen Anzahl von Sängerinnen und Sänger eine einzigartige Wirkung hatte und bei den Zuhörern einen unvergesslichen Eindruck hinterließ.
Das Konzert moderierte ein allen bekannter Musiker und Komponist Andrzej Schmidt aus Oberschlesien. Es ist erwähnenswert, dass der Kammerchor aus Oppeln, das studentische Kammerorchester der Oppelner Universität Sinfonietta Opoliensis und der Chor Cantus aus Albendorf zum zweiten Mal an der Veranstaltung teilgenommen haben. Unter der Vermittlung der Chorleiter gaben alle Teilnehmer eine Erklärung ab, an allen weiteren Festivals, die in Albendorf stattfinden werden, mitzuwirken. Die Organisatoren des Festivals waren: im 2003 gegründeter Ignaz Reimann Verein, Verantwortliche der Basilika Maria Königin der Familien, Städtisches Kulturzentrum in Radków und der Verein Freundeskreis Rengersdorf (Miłośnicy Krosnowic).
Das erste Ignaz Reimann Festival
Die Inauguration des Festivals unter dem Namen von Ignaz Reimann fand am 13.Oktober 2002 in Albendorf statt. Die Initiatoren des musikalischen Projektes waren Dr. Siegmund Pchalek (Deutschland), Pfr. Ryszard Szkoła (Hüter der Basilika), Stanisław Paluszek (Organist der Basilika) und Clemens Tommek (Deutschland). Auf das große Konzert bereiteten sich Chöre drei Nationalitäten: Tschechien, Deutschland und Polen vor. Das Konzert begleitete der Kammerchor aus Oppeln und studentisches Kammerorchester der Oppelner Universität „SINFONIETTA OPOLIENSIS” unter der Leitung von Dr. Marian Bilinski. In der internationalen Zusammensetzung wurde gemeinsam eine der bekanntesten Kompositionen von Ignaz Reimann aufgeführt, die Pastoralmesse in C-dur, bekannt auch als „Christkindlmesse”. Solo haben gesungen: Małgorzata Łyko – Sopran, Honorata Lemiech – Alt, Bolesław Szypolow – Tenor i Oskar Koziołek – Bas. Ein großes künstlerisches Ereignis war ebenso ein Orgelkonzert von Krzysztofa Latała, einem weltberühmten Organisten, Professor an der musischen Akademie in Krakau. Zum Schluss des Konzertes sangen alle Chöre gemeinsam mit dem Orchester eine Hymne an das Glatzer Land.”Hymn do Ziemi Kłodzkiej” komponierte der Organist der Albendorfer Basilika Stanisław Paluszek.
Während des Festivals trafen sich alle Dirigenten und Leiter der Chöre zu einem kurzen Seminar, das dem Komponisten und seinen Werken gewidmet wurde. Die Nachricht über das Albendorfer Festival verbreitete sich sehr schnell in Niederschlesien. Albendorf besuchten Vertreter der lokalen Regierungen und politischen der Woiwodschaft Niederschlesiens. Die Schirmherrschaft des Festivals übernahm eine regionale Fernsehanstalt, die umfangreiche Fragmente des Konzertes und Interviews mit den Organisatoren und Ausführenden übertrug.














